Warum AUGENHÖHE nichts mit Best Practice zu tun hat

In AUGENHÖHE und AUGENHÖHEwege zeigen wir Unternehmen, die einiges anders und vieles besser machen. Man könnte also denken, das sei Best Practice – oder mindestens Good Practice. Dementsprechend oft wurden wir anlässlich der zahlreichen AUGENHÖHE-Veranstaltungen gefragt, wie man denn nun so ein Unternehmen kreiert, das „so“ ist wie die im Film gezeigten.

Vordergründig mag es eine ernüchternd sein, dass es auf diese Frage keine Antworten gibt. Jedenfalls keine, die für alle passen, ja nicht einmal eine, die für viele oder nur einige passen. In der heutigen komplexen, dynamischen Welt gibt es aber nun mal so gut wie keine vorgezeichneten Wege mehr. Die Zeiten sind vorbei. Wege entstehen durch Experimente: Sie müssen Dinge ausprobieren, testen, was funktioniert und sich immer wieder anpassen.

Einfach ist das nicht immer, der Weg hat stets auch steinige Abschnitte und es ist verdammt oft unklar, wo er weitergehen wird. Aus dem vergangenen Jahrhundert sind wir gewöhnt, Prozesse und Verfahrensweisen umzusetzen und meistens kam das gewünschte Ergebnis raus. In solchen Umfeldern funktioniert auch Good Practice, bei Best Practices habe ich immer Zweifel, die eine richtige Lösung erscheint mir schon lange suspekt.

Aber ist es nicht auch eine unvergleichliche Chance, sich von Best Practices zu lösen und mit den Menschen die Organisation und die Arbeit so zu gestalten, dass Wertschöpfung entsteht, die allen Freude macht? Ein Unternehmen, das Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, den Kapitalgebern und der Gesellschaft gleichermaßen dient. Ich bin davon überzeugt.

Sich auf diesen Wegen von anderen Unternehmen zu neuen Perspektiven inspirieren lassen, ist hilfreich. Bei ihnen abzugucken ist unmöglich.

Schauen Sie AUGENHÖHE und AUGENHÖHEwege einmal mit dieser Brille – ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen!

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